Unvergessen

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

Irony

25.04.2004-29.04.2019

Amber Perle vom Wildbach

 

 

Wir lernten Irony mit 3 Wochen kennen. Es war das Schicksal, was uns zusammenführte. Am Samstag waren wir an einer Hundeausstellung und wollten erst einmal nur Züchter „kennenlernen“. Am nächsten Tag waren wir schon Welpenknuddeln und wussten, dass die kleine dicke blaue Maus zu uns kommen wird. Sie war von Anfang an verfressen und völlig verrückt. Mit 10 Wochen begann sie Autos zu jagen und beim Agility so sehr in die Leine zu „gehen“, dass wir uns für ein Geschirr entschieden. Ihre Babyleine hingegen blieb bis zum Schluss an ihrer Seite und hängt jetzt neben ihrer Urne. Irony hatte so viel Energie und wusste gar nicht so recht wohin damit. „Warten“ war für sie ein Fremdwort.

Gut behütet von den zwei großen Belgier-Kumpels wuchs sie bei uns auf und bereicherte in jeder Hinsicht unser Leben. So sehr, dass sich die ganze Familie in den Sheltie verliebte. Auch wenn wir nicht mit ihr züchten konnten, war sie insofern die heimliche Stammhündin der Zucht. Im Agility blieb der Erfolg leider aufgrund der Führerinnen aus, aber eigentlich hätte es locker zur WM gereicht. Sie war in jeder Sicht einmalig. Auch im Alter von 15 rannte sie am Meer hinter Sandklumpen her und wollte niemals aufhören. Bei einer Pause wurde man mit ihrem Kläffe abgestraft. Am 25. April 2019 war sie mit ihrer „Mama“ Jenny und ihrem „Paps“ Simon noch am Meer und niemand wusste, dass es ihr letzter Ausflug sein wird. Der Hirntumor im Riechhirn hat sich absolut unbemerkt gebildet und keinerlei Symptome gezeigt. Erst zwei Tage nach ihrem Geburtstag kam er zum Vorschein in Form eines fast einstündigen Anfalls. Wir mussten uns völlig unerwartet und plötzlich von dem blauen Silberlitz verabschieden. Irony war Jennys Seelenhund, ihr Sinn, ihr Leben und der Grund, morgens aufzustehen. Der Verlust schmerzt unendlich.
Irony, wir werden dich genauso verrückt in Erinnerung behalten, wie du immer warst. Das Bild stammt von ihrem 15. Geburtstag in Holland am Meer.

Jaimee

20.11.2005-20.03.2019

Jad’Or Jaimee de la Ville des Ambassadeurs

 

 
 

Jaimee war meine Seelenhündin.Es war Liebe auf den ersten Blick, obwohl ich eigentlich eine bi-black Hündin wollte.

Sie hat uns 23 wunderbare Welpen  geboren und war eine strenge, aber liebevolle Hundemama. Wir haben viele tolle Agilitymeeting miteinander erleben dürfen. Ihr letzter Wettkampf war an der Sheltie SM im November 2016 mit fast elf Jahren.

 
Jaimee, wo immer du auch jetzt bist, wir werden dich nie vergessen. Du bist viel zu früh von uns gegangen, das schmerzt so unheimlich fest.

Sira

06.04.1999 – 09.01.2015

Ravena von Ciney

 

 

Sira, ich kann mich noch gut an unsere Besuche bei dir als Welpe erinnern. Wir wollten eigentlich, dass eine der drei Hündinnen uns als Familie aussuchen würde. Mein Herz schlug eigentlich eher für eine Hündin, die etwas weiss auf der Brust hatte, aber der Familienrat (insbesondere das zukünftige Herrchen und Jennifer) war der Ansicht, dass du, Ravenna von Ciney, unsere neue Hündin wirst. Als es feststand, dass es die ganz schwarze Hündin sein wird, sprang der Funken zwischen uns zwei und ich wusste ja; das ist meine Sira!

Du warst so ein liebe und geduldige Hündin und wenn es irgendeinen Angriff von einem anderen Hund gab, warst du es, die es abbekommen hatte. Ich habe immer gesagt bei dir steht: „Bitte greif mich an“, irgendwo auf dem Pelz geschrieben. Sira konnte sich wenigstens auch wehren, wenn es ihr zu bunt wurde.
Mit Sira fing ich mit Agility an, was sie auch  sehr gut konnte, nur die Meetings fand sie blöd, da ihr Fraueli so anders war als im Training. Als dann Jaimee in das „Agility-Alter“ kam, wurde Sira vom Agility und seinen Strapazen verschont.

Im Sommer 2013 hatte Sira ihren ersten Vestibular Anfall, von dem sie eine leichte Kopfschiefstellung behielt. Im Dezember 2014, bekam sie nochmals einen solchen Anfall, von dem sie sich leider nicht mehr erholen konnte. Da sie schon seit geraumer Zeit keine wirkliche Lebensqualität mehr hatte, beschloss ich auf Anraten des Tierarztes sie zu erlösen.
Am 9. Januar 2015 schlief sie im Beisein von allen Shelties bei uns in der Stube ein.
Sira, du lebst in unseren Herzen weiter, danke, dass du uns begleitet hast!

 
 

Lucky

16.06.1995-11.02.2009

 

 

Lucky war unser erster Hund. Ernst begegnete auf seiner Jogging Runde einem Tervueren, der sein Haus verteidigte. So kam er auf die Idee, dass unsere Familie auch so einen Beschützer braucht. Wir fanden seine Announce in einer Tierzeitschrift. Ernst gab den klaren Auftrag, den „frechesten und rötesten“ Rüden auszusuchen, kam aber nicht mit. Ich nahm Lucky auf den Arm und die Züchterin schluckte schon – normalerweise knurrte der kleine Rüde alle an, die ihn hochnahmen. Nicht so bei mir, es war ein Zeichen. Lucky war ein gerechter Rüde und verstritt sich nur mit falschen Hunden, die andere bissen. Er war der große Beschützer von Irony und Jaimee. Du bleibst unvergessen, Lucky.

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